LEISTUNGEN JENSEITS VON AUSREICHEND
Durch die gesetzliche Krankenversicherung | Beihilfestelle wird eine ausreichende Behandlung gewährt und vertraglich sichergestellt. Hier aufgelistete Untersuchungen gehen über das Ausreichende hinaus. Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel diese Aufwendungen.
01
Vermessung
der Sehnervenfasern
Optische Kohärenztomografie der Papille zum Ausschluss eines Sehnervenschadens z.B. beim Glaukom

Das Glaukom (Grüner Star) umfasst eine Gruppe chronischer, langsam fortschreitender Erkrankungen, die den Sehnerv unumkehrbar schädigen und zu Sehverlust führen können. Die moderne Papillen-OCT (optische Kohärenztomografie) bietet hierbei zwei entscheidende Vorteile: Sie ermöglicht eine Früherkennung, noch bevor erste Sehschäden im Gesichtsfeld entstehen, und erlaubt eine präzise Verlaufskontrolle durch exakte Messung der Nervenfaserschicht.
Wir empfehlen diese Untersuchung besonders zur Vorsorge, bei bekannten Risikofaktoren sowie bei auffälligen Sehnerven- oder Gesichtsfeldbefunden. Das Verfahren basiert auf sicherer Lasertechnik, ist komplett berührungslos und schmerzfrei.
02
Optische Kohärenztomographie zur Makuladiagnostik
Schnittbilder der Netzhaut an der Stelle des schärfsten Sehens.
Die hochauflösende optische Kohärenztomografie (OCT) ist ein unverzichtbarer Baustein moderner Augenheilkunde. Mit dieser innovativen Lasertechnik erstellen wir detailreiche Schnittbilder Ihrer Netzhaut an der Stelle des schärfsten Sehens (Makula). Das Verfahren macht selbst kleinste Veränderungen sofort sichtbar – absolut berührungslos, schmerzfrei und in Sekundenschnelle. Wir empfehlen diese präzise Diagnostik insbesondere zur Früherkennung von Makulaerkrankungen, zur Abklärung unklarer Sehschärfenminderungen sowie zur sicheren Prognose vor einer geplanten Grauer-Star-Operation (Katarakt-OP).

03
Vermessung der Hornhaut
Pachymetrie zur Verifizierung des gemessenen Augeninnendrucks.

Die Kenntnis der Hornhautdicke ist entscheidend für die korrekte Interpretation des Augeninnendrucks. Bei der Applanationstonometrie wird die Hornhaut mechanisch oder per Luftstoß planiert. Da das Messverfahren standardmäßig von einer Durchschnittsdicke von 550 µm ausgeht, führen Abweichungen zu verfälschten Ergebnissen: Eine dickere Hornhaut liefert fälschlicherweise zu hohe Werte, eine dünnere zu niedrige. Kennt man die exakte Hornhautdicke, lässt sich der tatsächliche Augeninnendruck präzise korrigieren.
04
Netzhautlaserscan mit Weitwinkelsicht
Die Netzhaut selbst bei enger Pupille (Miosis) scanen und beurteilen.
Bei Routineuntersuchungen – etwa zum Ausschluss einer diabetischen Retinopathie oder eines Fundus hypertonikus – reicht meist ein Blick bis zur mittleren Netzhautperipherie. Dank moderner Weitwinkel-Fotografie ist dafür heute oft keine Pupillenerweiterung (Mydriasis) mehr nötig.
Ihre Vorteile: Sie sparen sich die Augentropfen und dürfen direkt im Anschluss an die Untersuchung wieder
vollwertig am Straßenverkehr teilnehmen..

05
Messung der Subjektiven
Refraktion
Ermittlung der präzisen Brillenwerte unter Berücksichtigung der Patientenwahrnehmung.

Ein Refraktionsfehler ist im klassischen Sinne keine Augenerkrankung, weshalb die Brillenbestimmung traditionell im Bereich des Augenoptikermeisters liegt. Die Kernkompetenz des Augenarztes umfasst wiederum die Diagnose und Therapie von Augenerkrankungen. Dennoch führen wir in unserer Praxis standardmäßig eine Refraktionsmessung durch, da sie eine wesentliche Grundlage für die exakte Diagnose und die Verlaufskontrolle darstellt. Um auf Basis dieser Werte eine perfekt sitzende Brille anzufertigen, ist zusätzlich ein präziser subjektiver Abgleich erforderlich. Dank unserer modernen apparativen Ausstattung und fachlichen Kompetenz bieten wir Ihnen diesen Service direkt vor Ort an.
06
Messung des Augeninnendrucks
Dise Untersuchung ist Teil der Vorsorgeuntersuchungen für Glaukomerkrankungen.
Glaukomerkrankungen umfassen eine Gruppe chronischer, langsam fortschreitender Sehnervenschädigungen. Sie führen zu einem irreversiblen Verlust von Nervenzellen und den entsprechenden Gesichtsfelddefekten. Da ein Glaukom häufig erst im Spätstadium Symptome verursacht, ist die Früherkennung von zentraler Bedeutung. Die ophthalmologischen Fachgesellschaften empfehlen daher eine Vorsorgeuntersuchung, die mindestens die Beurteilung des Sehnervenkopfes und eine Augeninnendruckmessung umfasst. Letztere wird bei Personen ohne weitere Risikofaktoren ab dem 40. Lebensjahr empfohlen.


